Im Fokus von Version 8.4 stehen eine deutlich verbesserte Teamfunktionalität, eine übersichtlichere Projektverwaltung und eine bessere Nutzerführung. Daneben haben wir das Wirkungsmodell an vielen Stellen verfeinert und eine Vielzahl von Fehlern behoben.
Die Teamkommentare wurden komplett überarbeitet. Kommentare der Teammitglieder erscheinen jetzt als Chat direkt neben dem jeweiligen Kommentarfeld. Jedes Teammitglied erhält dabei eine eigene Farbe, und ungelesene Nachrichten werden hervorgehoben. Eigene Kommentare lassen sich nachträglich bearbeiten. Wichtige Beiträge können markiert werden und sind im Team-Dashboard in der neuen Übersicht „Markierte Kommentare“ gesammelt zu finden. Zugleich stehen Teamkommentare nun an deutlich mehr Stellen zur Verfügung, etwa bei Indikatoren, verbalen Kategorien, Nutzenfunktionen und Zielgewichten. Einladungen zu Teamprojekten können außerdem direkt im Entscheidungsnavi angenommen oder abgelehnt werden, und Teammitglieder können in ihren Zielgewichtsaufgaben jetzt auch Trade-offs durchführen. Mitglieder ohne Bearbeitungsrecht können Wirkungsprognosen und Einflussfaktoren im Detail einsehen, und wer ein Teamprojekt nicht mehr benötigt, kann es selbstständig verlassen.
Für Nutzer mit vielen Projekten bietet „Meine Projekte“ nun Ordner. Projekte lassen sich per Drag & Drop einsortieren, direkt in einen Ordner speichern und über eine Suche nach Namen schnell wiederfinden. Projekte, die über einen Freigabelink geteilt wurden, können angemeldete Nutzer jetzt zu ihren eigenen Projekten hinzufügen, um sie jederzeit wieder aufzurufen. Damit sich Teammitglieder besser erkennen, ist bei der Registrierung neuerdings ein Anzeigename erforderlich.
Weiterhin haben wir die Nutzerführung im Entscheidungsnavi an mehreren Stellen verbessert. In der Educational-Variante sind die Analysefunktionen im fünften Schritt jetzt als Tabs direkt neben dem Ergebnis angeordnet. So sind Sensitivitätsanalyse, Pros und Kontras, Robustheitstest und die weiteren Auswertungen jederzeit mit einem Klick erreichbar. Die überarbeitete Fortschrittsanzeige zeigt auf einen Blick, welche Teilschritte abgeschlossen sind und wo noch Eingaben fehlen. Bei einem Schrittwechsel mit fehlenden oder fehlerhaften Daten werden Nutzer direkt durch Markierungen an den entsprechenden Feldern nun direkt auf die Probleme hingewiesen und müssen nicht umständlich den Fehlerdialog analysieren. Bei der Eingabe von Wirkungsprognosen zeigt eine Statusanzeige, ob Einträge fehlen oder fehlerhaft sind. Unvollständige Prognosen können dabei nun auch zwischengespeichert werden.
Im Wirkungsmodell steht mit dem Erwartungswert eine neue Ansicht zur Verfügung. Sie zeigt bei Ausprägungen mit Einflussfaktoren statt der Bandbreite den Erwartungswert an. Einheiten lassen sich per Schalter in allen Zellen einblenden, und die verschiedenen Einfärbungsoptionen werden direkt im Auswahlmenü erklärt. Verbale und numerische Skalen werden jetzt durchgängig mit der besten Ausprägung oben dargestellt. Bei Indikatorskalen kann ein Einflussfaktor mit einem Klick für alle Indikatoren aktiviert werden.
Abgerundet wird das Update durch zahlreiche Detailverbesserungen. Größere Fenster lassen sich auf Vollbild umschalten, Ziele und Alternativen können auf Tablets per Touch sortiert werden, und die Starter-Variante wurde weiter für Smartphones optimiert. Die Zielhierarchie nutzt nun die volle Bildschirmbreite. Der PDF-Report enthält jetzt auch Stellhebel, gruppierte Alternativen und weitere Kommentare. Bei Pros und Kontras ist das relative Balkendiagramm die neue Standardansicht. Alternativen, die über die Stellhebelmethode entstehen, werden automatisch kommentiert, und der Robustheitstest rechnet bei unsicheren Wahrscheinlichkeiten schneller. Für Dozierende wurden die Veranstaltungen im Cockpit verbessert, unter anderem lassen sich die Exporte einfacher in Excel weiterverarbeiten. Unter der Haube haben wir zudem die technische Basis umfassend modernisiert, was sich in einer höheren Stabilität bemerkbar macht.
